Citroën C6
Erster PSA-V6-Diesel mit 204 PS. Vorgänger des 3.0 HDi V6, ebenfalls nur mit Automatik. Komplex und wartungsintensiv, aber sehr kultivierter Lauf.
C6-Standarddiesel
204 PS V6 im C6 — der typische Antrieb für die große Limousine.
Słabości silnika 6
Common-Rail-Einspritzsystem des Jumpy II 2.0 HDi zeigt erste Schwachstellen ab 80.000–120.000 km. Hochdruckpumpenversagen schickt Metallspäne zu den Injektoren. Komplette Spülung des Kraftstoffsystems ist nach Pumpenschaden Pflicht.
Objawy: Schwieriger Start, Leistungsverlust, unrunder Leerlauf, Metallaroma im Kraftstoff.
Variabler Geometrieturbo des Jumpy II leidet unter Rußablagerungen an den Leitschaufeln, besonders bei Stadtbetrieb. Aktuatorfehler führt zu Leistungsmangel oder Überladung (Notlauf). Regelmäßige Autobahnfahrten beugen vor.
Objawy: Notlaufmodus, Leistungsverlust, Pfeifgeräusch, schwarzer Rauch bei Last.
Die Steuerkette des 2.7 HDi V6 (UHN/DT17TED) streckt sich ähnlich wie beim 3.0 HDi UHZ. Das Timing wird ungenau, was zu Leistungsverlust und im Extremfall zum Ventiltreffer führen kann. Kostspieliges Defekt, da V6-Werkzeug und V6-Ketten benötigt.
Objawy: Rasseln beim Kaltstart, unrunder Motorlauf im Leerlauf, Motorwarnleuchte mit Nockenwellenfehler, fehlende Leistung im oberen Drehzahlbereich.
Beide Turbolader des 2.7 HDi V6 werden durch Ölschlamm unzureichend geschmiert. Schlamm verstopft das Ölsieb im Zulauf. Typisch nach langen Ölwechselintervallen oder überwiegendem Kurzstreckenbetrieb.
Objawy: Pfeifgeräusch aus einem oder beiden Turbos, Blaurauch, erhöhter Ölverbrauch über 0,5 L/1000 km, spürbarer Leistungsabfall im oberen Drehzahlbereich.
Nutzfahrzeugbetrieb mit häufigem Stadtverkehr und Stop-and-Go verstopft AGR-Ventil besonders schnell. EGR-Fehler treten häufiger auf als beim Pkw-Einsatz desselben Motors. Reinigungs- oder Ersatzintervall verkürzt sich auf 60.000–80.000 km.
Objawy: Motorwarnleuchte, Ruckeln, erhöhter Kraftstoffverbrauch, Leistungsminderung.
Das Kugelgelenk der Drallklappensteuerung des 2.7 HDi V6 bricht. Die Drallklappen werden dann nicht mehr korrekt betätigt, was zu Leistungsverlust und Notlaufmodus führt. Häufige Ursache für Leistungsverlust beim 607 2.7 HDi.
Objawy: Leistungsverlust im Teillastbereich, Motornotlauf bei Belastung, rucken beim Beschleunigen, Fehlermeldung Saugrohrklappen. Fahrzeug zeigt manchmal Turboprobleme, die sich nach Reset geben.
Słabości pojazdu 5
Die Hydractive-3+-Federung des C6 I fällt ab ca. 60.000–80.000 km durch undichte Federkugeln und Zylinder auf. Das Fahrzeug sinkt an einer oder mehreren Ecken ab, die Federung wird hart. Reparatur ist aufwändig und teuer; Ersatzteile wurden von Citroën eingestellt.
Die BSI- und BSM-Zentralsteuergeräte des C6 I sind bei Citroën als Ersatzteil nicht mehr verfügbar. Ein Defekt dieser Steuergeräte kann das Fahrzeug unwiederbringlich lahmlegen. Elektronikprobleme mit Fehler-Kaskaden (ABS, ESP, Feststellbremse) treten ab 50.000 km auf.
Das Automatikgetriebe des C6 I verschleißt an Magnetventilen im Hydraulikblock ab 80.000–100.000 km. Ruckartige Schaltvorgänge und Getriebeausfälle sind die Folge. Ein Getriebeölwechsel mit speziellem ATF alle 60.000 km ist Pflicht, wird aber von vielen Vorbesitzern ignoriert.
Der C6 I zeigt bei höheren Laufleistungen (80.000–100.000 km) Probleme mit Bremsleitungen, die zu Druckverlust führen können. Bremsscheiben und Beläge verschleißen überdurchschnittlich, besonders die vorderen Scheiben ab 40.000–60.000 km.
Der C6 I zeigt Korrosion an Radkasteninnenkanten und am Unterboden, besonders bei Fahrzeugen ohne regelmäßige Unterbodenversiegelung. Ältere Exemplare ab Baujahr 2005–2007 sind stärker betroffen.