Citroën C6
PSA-V6-Diesel mit 240 PS und viel Drehmoment. Imposanter Antrieb für die Oberklasse, aber komplex und teuer in der Wartung. Nur mit Automatik erhältlich.
Flaggschiff-Diesel
241 PS V6 im C6 — die letzte große Citroën-Limousine, ein Sammlerfahrzeug.
Słabości silnika 6
Turbolader des 2.2 HDi UHZ verschleißt durch hohe Laufleistung und Nutzfahrzeugbelastung früher als bei Pkw-Einsatz. Ölschlamm durch verlängerte Wechselintervalle ist häufige Ursache. Reinigung der Ölleitung zum Turbo beim Ölwechsel empfohlen.
Objawy: Pfeifgeräusch, Leistungsverlust, blaue Abgase, Öl im Ansaugschlauch.
Kupferdichtringe und Gummidichtungen der 2.2 HDi-Injektoren lecken bei hohen Temperaturschwankungen und intensivem Lastbetrieb. Leckende Injektoren kontaminieren Öl und verursachen Verbrennungsgasdurchblasung.
Objawy: Rußablagerungen um Injektoren, Ölverschmutzung im Motorraum, unrunder Leerlauf.
Nutzfahrzeugbetrieb mit kurzen Fahrtstrecken ist Gift für den Partikelfilter. EOLYS-basiertes FAP-System regeneriert nur bei ausreichend langen Fahrten. Im Stadtlieferdienst versagen Regenerationen häufig, Filter setzt frühzeitig zu.
Objawy: FAP-Warnleuchte, Notlauf, starker Kraftstoffgeruch, erhöhter Kraftstoffverbrauch.
Die Steuerkette des 3.0 HDi V6 (UHZ) streckt sich bei höheren Laufleistungen. In seltenen Fällen dreht das Nockenwellenrad auf dem Konus durch, was zu sofortigem Motorversagen führt. Timing-Werkzeug für Einstellungsarbeiten erforderlich.
Objawy: Rasselndes Geräusch aus dem Steuerkettenbereich beim Kaltstart, unrunder Motorlauf, Motorwarnleuchte mit Nockenwellenfehler, im schlimmsten Fall abrupter Motorausfall.
Der 3.0 HDi V6 hat zwei Turbolader, die bei Ölschlamm durch zu seltene Ölwechsel oder Kurzstreckenbetrieb Lagerschäden erleiden. Bei Ausfall eines Turbos entsteht Leistungsverlust und hoher Ölverbrauch.
Objawy: Pfeifendes Turbogeräusch, starker Blaurauch aus dem Auspuff, spürbare Leistungsminderung besonders im oberen Drehzahlbereich, erhöhter Ölverbrauch.
Der Unterdruckaktuator für die Drallklappen des 3.0 HDi V6 hat eine Gummimembrane, die durch scharfe Kunststoffkanten eingeschnitten und durchgerieben wird. Dadurch verliert der Aktuator Unterdruck und die Klappen werden nicht mehr korrekt gesteuert.
Objawy: Leistungsverlust im Teillastbereich, schlechteres Ansprechverhalten des Motors, Fehlercode Drallklappe, gelegentlicher Motornotlauf bei Überlastung.
Słabości pojazdu 5
Die Hydractive-3+-Federung des C6 I fällt ab ca. 60.000–80.000 km durch undichte Federkugeln und Zylinder auf. Das Fahrzeug sinkt an einer oder mehreren Ecken ab, die Federung wird hart. Reparatur ist aufwändig und teuer; Ersatzteile wurden von Citroën eingestellt.
Die BSI- und BSM-Zentralsteuergeräte des C6 I sind bei Citroën als Ersatzteil nicht mehr verfügbar. Ein Defekt dieser Steuergeräte kann das Fahrzeug unwiederbringlich lahmlegen. Elektronikprobleme mit Fehler-Kaskaden (ABS, ESP, Feststellbremse) treten ab 50.000 km auf.
Das Automatikgetriebe des C6 I verschleißt an Magnetventilen im Hydraulikblock ab 80.000–100.000 km. Ruckartige Schaltvorgänge und Getriebeausfälle sind die Folge. Ein Getriebeölwechsel mit speziellem ATF alle 60.000 km ist Pflicht, wird aber von vielen Vorbesitzern ignoriert.
Der C6 I zeigt bei höheren Laufleistungen (80.000–100.000 km) Probleme mit Bremsleitungen, die zu Druckverlust führen können. Bremsscheiben und Beläge verschleißen überdurchschnittlich, besonders die vorderen Scheiben ab 40.000–60.000 km.
Der C6 I zeigt Korrosion an Radkasteninnenkanten und am Unterboden, besonders bei Fahrzeugen ohne regelmäßige Unterbodenversiegelung. Ältere Exemplare ab Baujahr 2005–2007 sind stärker betroffen.